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Schützenverein
Velpe e.V.

 

   

WN vom 16.05.2016 von Heinrich Weßling

Bilder siehe unter "Bilder Schützenfest 2016"

Familientradition fortgesetzt

 
 
von links: Dirk und Heike Siepmann, Hendrik und Melanie Wehmeier
sowie Alexandra Kuhlmann und Thorben Wehrmeier

Hendrik Wehmeier heißt der 109. König des Schützenvereins Velpe. Der neue Regent, der im Ortfeld wohnt, setzte sich am Samstag im Schießstand im Sieken gegen seine Vereinskameraden durch.

An seiner Seite regiert mit ihm Ehefrau Melanie. Als Adjutantenpaar wählten die beiden Dirk und Heike Siepmann – Dirk Siepmann hatte schon 1986 Erfahrungen im Jugendhofstaat gesammelt.

Auch der aktuelle Schützennachwuchs ermittelte am Samstag seine Majestäten. Jugendkönigin 2016 wurde Alexandra Kuhlmann. Als Begleitung wählte sie Thorben Wehrmeier. Als Ehrenpaar stehen ihnen Gerrit Wehmeier und Lena Stotz zur Seite. Bei der Begrüßung der Schützen galt natürlich dem Ex-König Uwe Garsetz – dem noch amtierenden Gemeindekönig – ein besonderer Gruß.

Mit Hendrik Wehmeier steht dem Schützenverein ein waschechter Velper als König vor, obwohl sein Zuhause mittlerweile im Heidefeld in Handarpe ist. In Velpe spielt Hendrik Wehmeier Fußball. Er ist außerdem als Oberfeuerwehrmann aktiv in der Wehr. Seit 2001 gehört er dem Schützenverein an. Er hat seit 1976 kein Schützenfest in Velpe ausgelassen, wie es am Samstag hieß. Unvergessen ist dem neuen König wohl das Schützenfest 1988, wo er seine Frau Melanie zu Fuß nach Haus brachte, und wie es ebenfalls am Samstag hieß, es zum ersten Kuss gekommen sein soll.
Die Großeltern von Hendrik Wehmeier, Friedrich und Luise Wehmeier, regierten 1949 als Königspaar in Velpe. Sein Sohn Thorben war 2013 König der Jungschützen. Einen besonderen Dank galt in diesem Jahr Dirk Twiehaus. Nach 19-jähriger Tätigkeit als Oberst hat er seine Aufgaben an Harald Münch weitergegeben. Für seine Arbeit erhielt er viel Lob von den Vorstandsmitgliedern. Zum achten Male sorgten die Herolds für die Musik. Das Kaffeetrinken unter freiem Himmel, das seit Jahren dazugehört, fiel wegen des schlechten Wetters aus.