Bürgerschützenverein
Zumwalde e.V.


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IVZ vom 21.11.2018 von Heinrich Weßling

BSV Zumwalde wächst auf 272 Mitglieder

Maik Glasmeyer (l.) verabschiedet Hauptmann Matthias Veerkamp (r.), in der Mitte der neue Hauptmann Peter Lehmann. Foto: Heinrich Weßling

Beim BSV Zumwalde läuft es rund. Nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal in Obersteinbeck war unmittelbar danach die Jahreshauptversammlung in der Schießhalle. Vorsitzender Maik Glasmeyer begrüßte dazu mehr als 50 Schützenbrüder. „Wir sind auf einen guten Weg“, stellte Glasmeyer fest. Der Verein wachse jährlich. „Aktuell zählen wir 272 Mitglieder. Zehn Mitglieder sind im letzten Jahr hinzugekommen. Und das Vereinsleben ist weiterhin intakt.“ Das hätten die Feierlichkeiten am neuen Festplatzstandort gezeigt. „Die Bereitschaft und Mitarbeit vieler Schützenbrüder beim Schützenfest und bei den Vorbereitungen hat uns vom Vorstand bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, lautete Glasmeyers Bilanz der Vereinssituation.

Jahresrückblicke, Kassenberichte und die Vorschau auf das kommende Jahr standen danach an. Kassenwart Mark Veerkamp stellte den aktuellen Kassenbestand vor. Dank vieler Helfer habe man 2017 eine „gute Rücklage“ bilden können. „Und für 2018 sieht es auch wieder gut aus.“ Dabei berichtete er, dass es in Abstimmung mit dem Finanzamt ab jetzt nur noch jährliche Abrechnungen geben dürfe, angepasst ans Kalenderjahr, nicht an das Vereinsjahr.

Vorsitzender Maik Glasmeyer und sein Stellvertreter André Schmiemann stellten der Versammlung die notwendigen Reparaturarbeiten am und im Schießstand vor – das, was in den nächsten Monaten unbedingt gemacht werden muss.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurden Maik Glasmeyer, Vorsitzender, und Jens Stroot-Bücker als neuer stellvertretender Schießwart bestimmt. Ausgeschieden ist hier Rainer Stockmann. Der Protokollführer Helmut Baar blieb. Als Hauptmann wurde nach 14-jähriger Tätigkeit Matthias Veerkamp verabschiedet. Seine Aufgabe übernimmt Peter Lehmann. Veerkamp bleibt dem BSV als Geschäftsführer erhalten. Lehmann, war vorher als Beisitzer tätig. Sein Amt übernimmt Andreas Hensel.

Unter dem Punkt verschiedenes wurde über die Reparaturarbeiten an der Schießanlage und Halle lebhaft diskutiert. Eine neue Beitragsfestlegung gab es nicht. Der Jahresbeitrag bleibt bei 24 Euro. Zwingend notwendig ist im kommenden Jahr die Aufarbeitung der Königskette. „Das Schützenfest feiern wir im kommenden Jahr wieder auf dem Festplatz an der St.-Martin-Schule. Neu wird sein, dass am Samstag und am Sonntag jeweils eine Live-Band spielt. Die Nachfrage und das Interesse waren überwältigend, so André Schmiemann.

Die Jubilare: 25 Jahre dabei sind Klaus Beverburg, Ulrich Eckeler, Uwe Kockmeier, Michael Piepmeier, Maiko Senger, und Sebastian Dieckmann, 40 Jahre sind es Hans-Peter Börgel, Josef Klostermann, Rainer Piepmeyer, Günter Sand und Sigfried Witthacke.


IVZ vom 02.07.2018 von Heinrich Weßling

Neuer Festplatz hat sich bewährt

Hofstaat

Grund zum Feiern: der Vorsitzende Maik Glasmeyer mit dem Königspaar Matthias und Sonja Veerkamp, Vizekönigspaar Jessica und Ralf Stockmann (vorne, v.l.). Foto: Heinrich Weßling

Für den BSV Zumwalde ist beim 70. Schützenfest auf dem neuen Festplatz am Töddenweg am Wochenende alles wie am Schnürchen gelaufen. Jeweils 120 Schützenbrüder reihten sich ein, als am Samstag der alte und am Sonntag der neue König abgeholt wurden.

Zum nötig gewordenen Umzug merkte der Vorsitzende Maik Glasmeyer an: „Wenn einem Schützenfest der Charakter eines Dorf-Festes durch völlig überzogene Bedingungen genommen wird, muss ein Verein handeln.“ Der BSV konnte sich im Vorfeld nicht mit der Grundstücksbesitzerin einigen. Glasmeyer berichtete von einer „Flut an positiven Rückmeldungen“. Viele hätten sich bereit erklärt, den Verein zu unterstützen: „Nicht nur unsere Mitglieder, auch aus anderen Teilen der Bevölkerung haben wir viel Zuspruch erfahren.“ Das zeige den Zusammenhalt in Obersteinbeck. Glasmeyer erwähnte besonders den Obersteinbecker Carnevalsverein (OCV), „auf dessen Platz wir in diesem Jahr Gast sind“. Oberst Michael Mönkehues, der zum 16. Male die Festrede hoch zu Ross hielt, erhielt einen Orden für besondere Verdienste.

In seiner Festrede ging Mönkehues ebenfalls auf die örtlichen Veränderungen des Schützenfestplatzes ein: Die Pflege der Tradition sei die vorrangige Aufgabe eines Schützenvereins. Aber: „In diesem Frühjahr waren wir an einem Punkt, der eine Veränderung in dem Ablauf unseres traditionellen Schützenfestes unabwendbar machte. Die Anforderungen, die zur Pachtung unseres bisherigen Schützenfestgeländes an der Gaststätte Zumwalde an uns herangetragen wurden, konnten wir mit bestem Wissen und Gewissen nicht erfüllen.“

Jede Veränderung bringe aber auch neue Chancen mit sich: „Und was wir dann erfahren haben, spiegelt das Zusammenspiel der Obersteinbecker Vereine und die super funktionierende Dorfgemeinschaft in Obersteinbeck wider.“

Am vorherigen Wochenende waren die Majestäten ermittelt worden. Mit dem 554. Schuss stand der neue König fest: Matthias Veerkamp Er regiert mit seiner Frau Sonja. Als Vizekönigspaar fungieren Ralf und Jessica Stockmann. Beim Kinderpokalschießen mit dem Lasergewehr siegte die siebenjährige Greta Meyer mit 39,3 Ringen. Platz zwei ging an Nuno De Sousa Rosa mit 36,7 Ringen vor Rebecca Greiwe mit 36,6 Ringen.

Das 70. Schützenfest des BSV Zumwalde feierte der Verein erstmals am Töddenweg bei schönstem Sommerwetter. Zum einen wurde der neue König des Vereins proklamiert und zum anderen ein neuer Kaiser von sieben Majestäten ermittelt.

Im Jahresrückblick ging es um die erzielten Erfolge des Vereins. „Im Wettkampf um den Gemeindepokal lief es für unseren Verein in diesem Jahr unbeschreiblich. Mit hervorragenden 50,5 Ringen wurde Jens Oelgemöller Sieger der Herrenkonkurrenz“, stellte Mönkehues fest. Sieger bei den Damen wurde Anne Lüxmann vom BSV Langenacker mit 51,6 Ringen. Sowohl bei den Damenmannschaften, als auch bei den Herrenmannschaften siegte, wie im Vorjahr, der BSV Langenacker.

Der Vorstand hat sich auf der letzten Generalversammlung weiter verjüngt, „um der immer größer werdenden Zahl an jüngeren Mitgliedern auch die Möglichkeit zu geben, aktiv an der Entwicklung und Ausrichtung des Vereins mitzuarbeiten“. Es müsse aber weiterhin Aufgabe des Vereins sein, die Jugend, und auch die sich in Obersteinbeck neu angesiedelten Familien, in das Vereinsleben des Bürgerschützenvereins mit einzubinden.