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Bürgerschützenverein
Espel e.V.


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IVZ von Heinrich Weßling

Vogel fällt beim 444. Schuss

Anja Dühnen führt Espeler Bürgerschützen an

Folgt ihrem Vater auf den Thron:
Die neue Königin in Espel heißt Anja Dühnen.
Foto: Heinrich Weßling

Um 20.45 Uhr herrschte am Donnerstag großer Jubel am Schießstand in Espel. Mit dem 444. Schuss holte Anja Dühnen den Vogel von der Stange. Sie folgte damit ihrem Vater Werner, der im vergangenen Jahr die Königswürde innehatte. Als Ehrenherr an ihrer Seite ist Simon Oelgemöller. Als Vizekönigspaar fungiert Wiebke Kreuzer mit Christof Bensmann.

Am späten Sonntagnachmittag erfolgt die Proklamation auf dem Festgelände Forstmann. Anja Dühnen ist seit drei Jahren Mitglied im Schützenverein und engagiert sich in der Schießgruppe. Die 26-Jährige studiert in Bielefeld Sportmanagement. Sie war am Donnerstag Feuer und Flamme, als es um die Königswürde ging. „Was Papa kann, kann ich auch.“


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Anja Dühnen regiert in Espel

Zum zweiten Mal eine Frau auf dem Thron

Die neuen Majestäten des Bürgerschützenvereins Espel: (v.l.) Vorsitzender Ludwig Gerweler, Kinderkönigin Leni Bruns, das Vizekönigspaar Christoph Bensmann und Wiebke Kreuzer, Königin Anja Dühnen und Simon Oelgemöller, Kinderkönig Dirk Latte sowie Oberst Matthias Mausolf.

Drei Tage lang wurde in Recke-Espel Schützenfest gefeiert. Drei Tage freuten sich der Verein und seine Gäste über das sommerliche Wetter, und drei Tage gab es spannende Wettkämpfe und gute Laune.

„Das Fest des Jahres in Espel hätte besser nicht sein können“, bilanzierte Oberst Matthias Mausolf am Sonntag bei der Proklamation der neuen Schützenregenten. „Wir haben einen spannenden Wettkampf um die Königswürde gesehen.

Am Ende hatte Anja Dühnen die Nase vorne, weil sie auch wollte.“ Und mit der neuen Königin Anja Dühnen habe der Verein im 97. Jahr seiner Geschichte die zweite Königin in seinen Reihen. Und da jetzt noch der Titel Schützenkönig vom Vater auf die Tochter übergehe, „können wir in Espel vielleicht schon von einer Erbmonarchie sprechen“.

An der Seite von Anja Dühnen regiert Simon Oelgemöller mit. Als Vizekönigspaar regieren Wiebke Kreuzer und Christoph Besmann als Ehrenherr. Und bei den Jugend-Majestäten regiert die elfjährige Leni Bruns als Kinderschützenkönigin, Vizekönig ist der 14-jährige Dirk Latte.

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In seiner Festansprache ging Mausolf auch auf das Espeler Vereinsleben ein: Wenn Tradition sich in so viel Familiensinn zeige, dann steige auch die Akzeptanz bei der Jugend. Er lobte die Vielfalt im Verein und versicherte, dass ihm um die Zukunft des Vereins nicht bange sei. „Dann gibt es auch noch in Jahren für diesen Verein ein Morgen“, so Mausolf, der guten Mitgliederzuwachs im Verein vermeldete. Sieben Neuzugänge seien im vergangenen Jahr zu verzeichnen gewesen, in diesem Jahr seien schon zehn neue Mitglieder aufgenommen worden.

Vor 25 Jahren hieß das Königspaar Alfred und Elisabeth Rethmann, Vizekönigspaar waren Werner und Elisabeth Hövelmeyer. Vor 50 Jahren regierten Hermann und Irene Meyer und das Vizekönigspaar waren Josef und Agnes Visse.

Beim Kinderkönigsschießen am Donnerstag erreichte Leni Bruns mit 40,4 Ringen den ersten Platz und damit die Kinderkönigswürde. Platz zwei ging an Dirk Latte mit 37,6 Ringen. Er ist damit Kinderkönig.

Ein Schützenfest mit viel guter Laune und spannenden Wettkämpfen feierten nun die Mitglieder in Espel. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte darf mit Anja Dühnen (l.) eine Frau regieren.

Beim Jugendpokalschießen belegte Judith Schindler den ersten Platz. Auf den zweiten Platz kam Tristan Schmiemann mit 44 Ringen. Den dritten Platz belegte Dirk Latte mit 41 Ringen. Während der Proklamation wurde auch der Verstorbenen des Vereins und der Gefallenen gedacht.

Am Sonntagnachmittag legten die Schützen am Ehrenmal ein Blumengebinde nieder. Ganz besonders gedachte man des Vereinsgründers und Ehrenvorsitzenden des Spielmannszuges Blau-Weiß Espel. Josef Heitling, der im vorigen Jahr 92-jährig verstorben ist. 44 Jahre hatte er den Verein geleitet und ihn zu sehr heutigen Größe und Stabilität geführt. Zu Ehren Josef Heitlings wurde ein von ihm komponierter Marsch gespielt.