Der Schießstand wird saniert
Eigenleistung steht an erster Stelle

Am Samstag, den 23. November 2013 begrüßte unser Vorsitzender Reinhard Biemann 30 Schützenbrüder zur Generalversammlung im Schießstand Niehüser. Nach einer Gedenkminute ließ er das abgelaufene Schützenjahr nochmals Revue passieren. Sehr erfreulich, dass der Verein in diesem Jahr 5 Neuzugänge vermelden kann. Danach hielt Reinhard Wielage einen ausführlichen Kassenbericht. Die diesjährigen Kassenprüfer, Enno Froböse und Herbert Schnabel, bescheinigten ihm eine tadellose Kassenführung und somit konnte der Vorstand einstimmig entlastet werden. Die zukünftigen Kassenprüfer, Herbert Schnabel und Michael Athmer, wurden aus der Runde gewählt. Bevor Dieter Beckemeier über das anstehende Weihnachtspreisschießen informierte, teilte er erst einmal die gerade geschossene Führung der Bayern gegen Dortmund mit. Er machte kräftig Werbung für das Fassbier-Schießen und bat um tatkräftige Unterstützung. Danach informierte Markus Wewer über die Aktivitäten der Jugendschießgruppe. Anschließend wurde der Diskussionspunkt, die Pflege des Bolzplatzes und der dortige Bau einer Wanderhütte, sehr ausgiebig besprochen. Josef Albers und Marco Brink berichteten über den aktuellen Planungsstand. Die Mitglieder zeigten sich sehr interessiert, machten aber auch deutlich, dass dieses Projekt nur einvernehmlich mit den Anwohnern verwirklicht werden soll. Des Weiteren ist die finanzielle Beteiligung des Schützenvereins am Umbau des Schießstandes vorrangig zu berücksichtigen. Es wurde abschließend mehrheitlich der Beschluss gefasst, dass der Vorstand diese Projekte aktiv vorantreibt, Gespräche mit allen Betroffenen führt und in einer außerordentlichen Sitzung alle Mitglieder erneut informiert. Weiter gab der Vorsitzende einen Ausblick auf das Schützenjahr 2014. Alle Planungen rund ums Schützenfest sind bereits im vollen Gange. Beginn und Ablauf des Königsschießens, am 21. Juni 2014, werden im Vorstandkreis beraten und den Mitgliedern rechtzeitig bekannt gegeben. Alle weiteren Termine konnten in der Generalversammlung abgestimmt werden und werden wie gewohnt veröffentlicht. Das nächste Herbstfest soll zusammen mit dem Schießclub stattfinden. Danach, im Jahr 2015, ist das Fest wieder zusammen mit den beiden Nachbarvereinen geplant. Die Redezeit des Schießclub-Berichtes nutzte die Versammlung mit dem Verzehr einer Wacholderflasche, die der nicht anwesende €žNatz€œ spendiert hatte.

Weihnachtsfeier
Am 07. Dezember 2013 trafen sich 44 Mitglieder zur Weihnachtsfeier im Schießstand. Weihnachtliche Gedichte fehlten ebenso wenig, wie die lautstarken Gesänge, um den Nikolaus anzulocken. Dieser ließ auch dann nicht lange auf sich warten und beklagte allerdings die zahlreich beschädigten Kreuze und Marienstatuen auf den Weg durch Mettingen. Er ermunterte die Menschen weiterhin friedlich gegen diese Zerstörungswut zu protestieren. Zum Jahresausklang verteilte er natürlich wieder kleine Präsente an alle Anwesende. Auch eine Tanzgruppe konnte wieder arrangiert werden.
Dieses Mal trat die Schockländer Tanzgruppe aus Bippen auf. Mittlerweile schon traditionell, beendete unser Vorsitzender die Weihnachtfeier mit einem Gedicht.

Renovierung Schießstand
Die Familie Niehüser nahm mit dem Schützenverein Kontakt auf, dass einige Gewerke des Schießstandes erneuert werden müssen und dies ein geeigneter Zeitpunkt wäre, um umfangreiche Renovierungsarbeiten anzugehen. Dieses sollte allerdings nur in enger Zusammenarbeit mit dem Schützenverein geschehen.
Die ersten gewonnenen Informationen wurden umgehend dem Vorstand vorgestellt und man beschloss, das Projektteam €žSchießstand€œ zu gründen. Dieses Team bestand aus: Josef Albers, Marc Aufderhaar, Dieter Beckemeier, Reinhard Biemann Marco Brink, Andrea Meckelholt und Ignatz Rottmann.
Die möglichen Umbaumaßnahmen mussten schnellstmöglich berechnet werden, um dann eine Finanzierung ausarbeiten zu können. Schnell kam man zur Einsicht, dass der Schützenverein ein solches Projekt finanziell nicht alleine stemmen kann.
Aus diesem Grund ging man auf die Suche nach potentiellen Geldgebern. Diese waren schnell gefunden und zeigten großes Engagement. Zeitgleich wurde eifrig ein neuer und zeitgerechter Nutzungsvertrag formuliert, der für beide Vertragsparteien akzeptabel sein musste.
Das Projektteam wiederum informierte regelmäßig den Gesamtvorstand, der für diese Maßnahme schlussendlich verantwortlich war.
Somit haben die nicht immer reibungslos verlaufenen Planungs- und Abstimmungsgespräche sehr viel Zeit in Anspruch genommen, aber letztendlich konnte dennoch ein Vertrag unterschriftreif ausgearbeitet werden. Wesentlicher Bestandteil ist, dass der Umbau nun von der Familie Niehüser finanziert wird, der Schützenverein eine nicht unerhebliche Summe dazu steuert und die gewonnenen Spenden einfließen. Der Schützenverein wird für die Renovierung ausreichend Personal stellen. Hierdurch sichert sich der Verein auf lange Sicht eine geeignete Unterkunft.
Direkt nach den Verhandlungen gingen die Arbeiten auch schon los. Wieder einmal unsere sog. Rentner stürmten regelrecht den Altbau und entkernten den Raum gründlich. Am ersten Samstag erkannte man die Räumlichkeiten bereits nicht wieder. Mitglieder des Schützen- und Angelvereins waren Hand in Hand den gesamten Tag tätig gewesen. Zeitgleich standen schon die Mitglieder des Schützenvereins als Maurer, Trockenbauer und Elektriker auf der Matte und mancher Besucher rieb sich die Augen, was hier geschah. Immer mehr Helfer boten Ihre Unterstützung an, besorgten Material oder übernahmen einfach Planungsaufgaben. Eine rundum tolle Sache, die die starke Gemeinschaft des Schützenvereins wieder einmal unter Beweis stellte. Bereits am 18. Februar, nur 4 Wochen später, konnte erstmals eine "Putzkolonne" den Schießstand endreinigen, da abends die erste inoffizielle Probeveranstaltung der eifrigen Schießgruppe dort stattfinden sollte. Direkt im Anschluss gingen die Umbaumaßnahmen auch schon weiter. Als nächstes stehen die Komplettsanierung der Toiletten, der Austausch des gesamten Fußbodens inkl. Heizung und der Thekenbereich an. Nahezu alle Bereiche werden renoviert.
Wer die Räumlichkeiten bis dato nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt einmal nachholen.

Bolzplatz
Ende Februar fand ein Termin zwischen der Familie Lindemann, Vertretern der Gemeinde Mettingen, den Herren Krause-Hettlage und Knollmann, sowie Marco Brink am Bolzplatz statt. Ziel dieses Gespräches war es, einmal die Problematik des der Spielfeld-Umrandung, das Osterfeuer und den Bau der Wanderhütte mit allen Beteiligten zufriedenstellend zu besprechen. Sicherlich hatte man bzgl. Gestaltung und Umweltschutz unterschiedliche Meinungen. Man kam schlussendlich dennoch überein, dass in diesem Jahr die Umrandung nicht weiter zurück geschnitten wird, sondern nur einzelne Äste, die zu weit ins Spielfeld ragen. Es werden von der Gemeinde Mettingen sogar kostenlos einige Bäume und Sträucher zur Verfügung gestellt, die man dann gemeinsam in den nächsten Wochen dort in die Lücken pflanzen wird. Ein kontrollierter Rückschnitt erfolgt zukünftig koordiniert durch Familie Lindemann, gemeinsam mit Helfern aus dem Schützenverein. Die Pflege des Vorplatzes mit den Ziersträuchern soll weiterhin Aufgabe des Schützenvereins und der Siedlung sein. Der Rasen wird weiter in gewohnter Form von der Gemeinde gemäht, solange die geplante Wanderhütte inkl. Abstellfläche für Gartengeräte dort noch nicht realisiert worden ist. Das Osterfeuer hat zurzeit eine akzeptable Größe, auch die angelieferten Grünabschnitte seien soweit in Ordnung, lediglich sollte zukünftig nicht für jedermann eine freie Anlieferung möglich sein. Hiermit ist gemeint, dass Lieferungen nur aus dem Priestertum erfolgen sollen. Das erfolgreiche Gespräch macht abschließend Hoffnung, dass alle unterschiedlichen Interessengruppen langfristig den Freizeitplatz Wöstensiedlung erhalten wollen.

(von Marco Brink)

Schützenfest 2014.
Am 21. Juni ist Königschießen
Schützenfest ist vom 27.6. bis zum 29.06.

 

Die nicht immer reibungslos verlaufenen Planungs- und Abstimmungsgespräche nahmen sehr viel Zeit in Anspruch. Viele Absprachen und ein Vertrag waren unter Dach und Fach. Ein bisschen Anspannung war auch dabei. Beim letzten Treffen, am späten Abend, wo sich alle einig waren, reichte die Zeit und Kondition aber noch für ein Erinnerungsfoto.