Schützenverein
Kattermuth e.V.



 

 

   
   

   

IVZ vom 20.11.2019 von Dietlind Ellerich

 

BSV Kattermuth ist jetzt auch online aktiv

Schützenverein hat eigene Homepage,
Facebook- und Instagram-Auftritte in Planung

 

Der BSV Kattermuth mit seinem Vorsitzenden Ulrich Brink (hinten, l.) freut sich über neue Vereins- und Vorstandsmitglieder und dankt den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihr langjähriges Engagement. Foto: Dietlind Ellerich

 

Bei ihrer Generalversammlung am Sonntagabend im Kaminzimmer des Bürgerzentrums haben die Mitglieder des Schützenvereins BSV Kattermuth auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückgeblickt. Der Vorsitzende Ulrich Brink zeigte sich besonders erfreut über ein sehr gut besuchtes Schützenfest, zahlreiche Auszeichnungen und die Aufnahme einiger neuer Mitglieder.

Der Verein zählt aktuell 202 Mitglieder. Einige davon sind schon seit Jahrzehnten dabei und wurden in diesem Jahr für ihre Treue geehrt. Alfons Richter und Günther Tietmeyer traten vor 65 Jahren ein. Reinhold Höger wurde vor 60 Jahren, Franz Otte vor 50 Jahren Mitglied. Ulrich Brink, Andreas Fromme, Tobias Keller, Johannes Moormann und Sven Kröner sind seit 25 Jahren im Verein.

Auch die Vereinskasse kann sich sehen lassen. Der nach 14 Jahren aus dem Amt scheidende Kassierer Christian Froböse bescheinigte dem Schützenverein Kattermuth trotz erheblicher Investitionen in 2019 wieder ein solides Fundament. Ulrich Brink als Vorsitzender und Markus Brockmeyer als sein Stellvertreter wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Kassierer wurde Martin Altemöller. Der stellvertretende Schriftführer und Pressewart Hubert Feldmann stellte seine Ämter zur Verfügung. Stellvertretende Schriftführerin wurde Inga Langelage. Die Aufgabe des Pressewarts übernimmt Markus Brockmeyer. Das Amt des scheidenden langjährigen Obersts Udo Knüppe übernimmt Stefan Glasmeyer. Alle weiteren Mitglieder und Beisitzer bestätigte die Versammlung in ihren Ämtern.

Höhepunkt des Jahres 2020 soll das Schützenfest am 19. Juni werden. Beim Königsschießen am 13. Juni geht es um die Nachfolge des aktuellen Schützenkönigs Sören Knufmann. Im Rahmen des Frühschoppens am 20. Juni ermitteln die Vereinsfrauen wieder ihre Rosenkönigin.

Um sich zukunftsweisend aufzustellen und die nachwachsende Schützengeneration anzusprechen, möchte sich der BSV Kattermuth multimedial aufstellen. Eine Vereinswebsite ist inzwischen online. Weiter sind ein Facebook- und ein Instagram-Auftritt in Planung. Die Einrichtung und Pflege der Internetpräsenz sowie der weiteren Accounts übernimmt Marita Zerulla.


IVZ vom 24.06.2019 von Dietlind Ellerich

 

Premiere in der 94-jährigen Kattermuther Vereinsgeschichte

1811 Schuss für drei Titel

 

Die Kattermuther Majestäten: Kinderoberst Max Brockmeyer (vorne v.l.), Kindervizekönig Phil Langelage, Vizekönigin Naya Brockmeyer, Kinderkönig Silas Schöpper, Kinderkönigin Zoe Elsbeck. Der stellvertretende Vorsitzende Markus Brockmeyer (erste Reihe stehend v.l.), Hofstaat Carsten Hamann mit Frau Ivonne, König Sören Knufmann mit Lebensgefährtin Anna Kalkbrenner, Hofstaat Frank Wöhle mit Frau Karin. Es gratulierten Hauptmann Marius Altemöller, die Fahnenträger Alexander Knüppe, Timo Froböse sowie Moritz Misch, Oberst Michael Kamp und der Vorsitzende Ulrich Brink (hintere Reihe v.l.). Foto: privat

 

Das gab es in der 94-jährigen Vereinsgeschichte des Bürgerschützenvereins Kattermuth noch nie: Zur Ermittlung der drei Königstitel waren 1811 Schuss nötig.

Mit dem 507. Schuss lehrte Sören Knufmann dem Vogel das Fliegen. Neben dem Titel „85. Schützenkönig von der Kattermuth“ ist er der erste König von der Sonnenwiese in der Siedlung am Freibad.

Vorjahreskönig Jens Renger schaffte beim Vizekönigschießen etwas Einmaliges. Mit dem 446. Schuss holte er den Vogel aus dem Kasten. Damit gelang dem noch amtierenden König zum ersten Mal der entscheidende Schuss, um im darauf folgenden Jahr Vizekönig zu sein. „Dann schießt er jetzt auch den Kaiservogel von Mettingen ab“, sagte seine Frau Steffi Renger.

Der Schützenfesttag begann mit dem Gottesdienst in der St.-Mariä-Himmelfahrt-Kirche. Am Nachmittag traf sich die Schützenfamilie zum Kaffeetrinken im Festzelt, bevor der lange Festzug, begleitet vom Musikverein Blau-Weiß Espel, in Richtung Neubausiedlung am Freibad auszog, um die neuen Majestäten abzuholen.

Sören Knufmann regiert gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Anna Kalkbrenner. Zum Hofstaat wählte er Frank Wöhle mit Frau Karin und Carsten Hamann mit Frau Ivonne. In seiner Proklamationsrede motivierte Oberst Michael Kamp besonders die jüngeren Vereinsmitglieder: „Gestaltet mit, hinterfragt und bringt euch ein, sodass die Vereinsflamme auch künftig leidenschaftlich brennt und nicht an Stärke und Licht verliert.“ Anschließend präsentierte Kamp den Zuhören auf humorvolle Weise „die fünf goldenen Regeln für ein gelungenes Schützenfest“.

„Auf die kleine Scheibe schossen wir, und die Besten von uns stehen heute hier“, begrüßte Kinderoberst Max Brockmeyer die Kindermajestäten bei der Proklamation. Auf dem Kinderthron regieren Silas Schöpper und Zoe Elsbeck, Vizekönigspaar sind Phil Langelage und Naya Brockmeyer. Inga Langelage und Sebastian Brink ehrten als Ansprechpartner der Kattermuther Schießgruppe die besten Vereinsschützen für ihre Jahresgesamtleistung. Diesmal sicherten sich Ulrich Brink bei den Männern und Nadine Brink bei den Damen den Titel. Als Dank für seinen besonderen Einsatz für den Verein zeichnete der Vorsitzende Ulrich Brink Frank Wiese für seine langjährige Schießaufsicht mit einer Plakette aus. Aufschrift: „Wiesi der Königmacher“. Im Anschluss an die Proklamation zog die Schützenfamilie mit den zahlreichen Gästen zum Ehrentanz ins Festzelt. Bis spät in die Nacht sorgte die Tanzkapelle „The Cube“ für allerbeste Stimmung.

Einen Rekord stellten die Damen beim Schießwettbewerb um die Rosenkönigin auf. Zum achten Mal kämpften die Frauen um den Titel. Nach sechs Stunden und 54 Minuten holte Tanja Brockmeyer mit dem 858. Schuss die Rosenscheibe von der Stange. Mit rund 80 Mitgliedern zogen die Kattermuther anschließend zum Vereinsnachbarn Priestertum-Hagenbrock und ließen dort die Zeltbretter beben.