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Bürgerschützenverein
Schlickelde e.V.


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IVZ vom 21.05.2012 von Dietlind Ellerich

Fahnenweihe

Am Sonntagnachmittag war es soweit: Der Bürgerschützenverein Schlickelde ließ seine neue Fahne, die der Verein sich anlässlich des 140-jährigen Bestehens gegönnt hat, feierlich weihen. Auf dem guten Stück ist die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt abgebildet.

Schlickelde. Es war ein besonderes Schützenfest, das die Mitglieder des Bürgerschützenvereins Schlickelde und ihre Gäste in den vergangenen Tagen bei Bilderbuchwetter feierten. Höhepunkt und Finale der Feierlichkeiten war die Weihe der Fahne, die sich die Schützen anlässlich des 140-jährigen Bestehens des Vereins gegönnt hatten. Die dritte Fahne in der Geschichte des Vereins wurde am Sonntagnachmittag im Kreise der Abordnungen der anderen Mettinger sowie benachbarter und befreundeter Schützenvereine von Dechant Rainer B. Irmgedruth auf dem Schützenplatz geweiht.

Voller Freude und Stolz präsentierten die Schlickelder Schützen das gute Stück, auf dem die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt abgebildet ist, für Irmgedruth nicht nur ein äußerliches Erkennungsmerkmal, sondern ein Zeichen, dass die Kirche auch innerlich gut gefüllt ist.

Er habe höchsten Respekt vor allen, die sich heute noch eine neue Fahne leisteten, sagte Erich Schneiders, Vorsitzender der Mettinger Schützengemeinschaft. In Schlickelde brauche man sich um das Schützenwesen keine Sorgen zu machen, war er sicher und forderte die Jugend auf, "dieses kostbare Erbe auch in eure Zukunft weiterzutragen".

Brauchtum hat Bedeutung und geht über fröhliches Feiern hinaus€œ, betonte Bürgermeister Helmut Kellinghaus, der dem Bürgerschützenverein Schlickelde ebenso wie Reinhard Wiethölter, Geschäftsführer des Heimatschützenbundes Tecklenburger Land, zur neuen Fahne gratulierte.

Glückwünsche und Geschenke in Form von Fahnennägeln und Geld gab es auch von den Vertretern der anwesenden Schützenvereine. Der Vorsitzende des BSV Schlickelde, Peter Neuhaus, rekapitulierte die Fahnengeschichte des Vereins und dankte allen, die sich für die neue Fahne eingesetzt hätten.

Etwas Besonderes hatten sich die Organisatoren für den Abschluss der Fahnenweihe ausgedacht. Minutenlang kreiste ein Flugzeug über Schlickelde, bevor aus etwa 1500 Meter Höhe vier Fallschirmspringer auf dem Feld gegenüber der Festwiese landeten. Ein eindrucksvolles Erlebnis für die Zuschauer, besonders für die Kinder, die das Geschehen am Himmel aufmerksam verfolgten.

Die Mitglieder der Schlickelder Bürgerschützen waren zufrieden mit dem Verlauf ihres Schützenfestes. Aber auch von den Gästen gab es viel Lob für das viertägige Programm. Vor allem der Biathlon suche seinesgleichen, waren sie sich einig.

Am Samstag hatte sich der Favorit, das Team des Schützenvereins Schniederberg-Lage, gegen elf Mitbewerber durchgesetzt und stand zum vierten Mal in Folge ganz oben auf dem Siegertreppchen, gefolgt von den Teams der Püttenbecker Schützen und des Schlickelder Radwegebaus.

Jungkönig wurde am Feiertag Christi Himmelfahrt Steffen Mersch, den Kaisertitel errang Günter Glasmeyer, der langjährige Schriftführer des BSV Schlickelde.