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Schützenbund Botterbusch


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NOZ vom 11.01.2015 von Jannik Zeiser

Winterfest der Freistaat-Schützen


Die Botterbuscher Schützen haben am Samstag ihr traditionelles Winterfest begangen und wussten mit altbewährten Mitteln, den Gästen einen hochgradig unterhaltsamen Abend zu bereiten. Ein Büttenredner aus Ibbenbüren sorgte für den Höhepunkt der guten Laune.

     

In seiner Begrüßung ließ der erste Vorsitzende Stefan Pieper gleich zwei Stamm-Ehrengäste entschuldigen: Pastor Detlef Salomo und Bürgermeister Rainer Lammers seien leider verhindert.
Kein Grund zur Enttäuschung, blieb den Gästen doch so mehr vom Essen. Mit Grünkohl, Kartoffeln und Schweinshaxen füllten sich die Mägen, und die Gäste machten sich bereit für den unterhaltsamen Teil des Abends.

Eingeleitet wurde der von Schriftführer Wilfried Klausmeyer und seiner Frau Christa. Gemeinsam trugen sie einen satirischen Dialog zwischen einem Pizzalieferanten und seinem Kunden vor. Die Szene sei in einer möglicherweise gar nicht allzu weit entfernten Zukunft angelegt, nahm Wilfried Klausmeyer erklärend vorweg. Eine Zukunft, in welcher der sich bereits jetzt anbahnende Überwachungsstaat Realität geworden sei. Diese beängstigende Vision stellte das Ehepaar anhand einer einfachen Pizzabestellung dar: Ein Pizzalieferant, der an „das System“ angeschlossen ist, weiß bereits alles über seinen Kunden. „Diese Pizza wird Ihre Krankenkasse nicht gutheißen“, wird eine Bestellung des Kunden zurückgewiesen. Schließlich ist eine passende Pizza gefunden, aber an der Bezahlung scheitert das Vorhaben schließlich: „Sie haben gar kein Geld mehr auf ihren Konten“, stellt der Pizzalieferant fest. Als große Pointe verweigert er dem Kunden am Schluss, seinen Namen zu nennen: „Das geht aus Datenschutzgründen nicht.“

So humoristisch aufgewärmt, war das Publikum schließlich für Andreas Hille bereit. Der Ibbenbürener ist eigentlich Karnevalist, ein Büttenredner mit langer Bühnenerfahrung. Aber mit den Schützen wurde der Mann im Clownskostüm dennoch blitzschnell warm und zündete ein Feuerwerk aus schlüpfrigen Witzen und deftigen Schenkelklopfern. Unter anderem erläuterte er, wie Kinder am besten aufzuklären seien, wie Mann mit Seitensprüngen der Frau umgeht und warum Kinder heutzutage nach Ikea-Möbeln benannt werden. Dass die Technik inzwischen einen erschreckenden Fortschritt gemacht hat, stellte er außerdem eindrucksvoll unter Beweis: „Eine neue Kamera, ist die digital?“, fragte er einen Fotografierenden. „Die Technik ist heute wirklich weit. Hier, Bild ist schon fertig“, schloss er und zog ein Foto von sich selbst aus der Tasche. Die Gäste waren begeistert. Nach diesem vergnüglichen Auftritt ließ man den Abend gesellig ausklingen.