Schützenverein
Schollbruch

von 1875 e.V.



 

   

   

Schützenverein Schollbruch von 1875

Die Gründung des Schützenvereins Schollbruch geht auf das Jahr 1875 zurück. Der älteste Orden an der Königskette trägt den Namen Wilhelm Redecker. Er stammt aus dem Jahr 1907.

Unter dem Vorsitzenden Heinrich Glindmeyer, der mündlichen Überlieferungen zu Folge auch Gründungsmitglied gewesen sein soll,  wird am 15. und 16. August 1925 das 50-jährige Bestehen gefeiert.

Im Juli 1928 übernimmt Georg Wendt das Amt des ersten Vorsitzenden. Er leitet den Verein bis Januar 1936 und wird von Florenz Peters abgelöst, der dem Verein 24 Jahre vorsteht. Unter seinem Vorsitz findet auch die erste Mitgliederversammlung nach dem Krieg am 28. März 1949 statt.

Mit einem Beitrag von DM 2,50 pro Mitglied und unter folgendem Vorstand wird ein Neuanfang gewagt: 1. Vorsitzender Florenz Peters, 2. Vorsitzender Willy Antrup, 1. Schriftführer Fritz Grabe,

2. Schriftführer Heinrich Engel, Rendanten Heinrich Eßmeyer und Gottfried Altevogt, Beisitzer Emil Fangmeyer und Heinrich Budke.

Am 29. und 30. Mai 1950 feiert Schollbruch das 75-jährige Bestehen. Jubiläumskönigspaar sind Heinz  Raß und seine Frau Gerda. 1952 wird erstmals der Schützenverein Leeden von 1665 als Bruderverein erwähnt.

Im Jahr 1960 übergibt Florenz Peters den Vorsitz an Friedrich Antrup. Ihm folgen August Schulte und Otto Wittfeld sen. Am 23. September 1974 wird der Schützenverein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Tecklenburg eingetragen.

Das 100-jährige Bestehen wird vom 13. bis 15. Juni 1975 gefeiert. Jubiläumskönig ist der erste Vorsitzende Otto Wittfeld sen. Seine Frau Frieda als Königin und die Ehrendamen Frieda Laaken und Hildegard Mehling vervollständigen den Jubiläumsthron. Am 10. Januar 1976 wählen die Mitglieder  Anton Laaken zum ersten Vorsitzenden. Im gleichen Jahr nimmt der Schützenverein Schollbruch, als erster Verein im Heimatschützenbund  Frauen als gleichberechtigte Mitglieder auf. Zwei Jahre später, am 23. April 1978, erringt Magarete Fleige als erste Frau im Schützenbund die Königswürde. Seit 1976 besteht eine Bruderschaft mit dem Schützenverein Gut Schuß Folmhusen in Ostfriesland.

Eine neue Vereinsfahne wird angeschafft. Am 8. Juni  1980 nehmen 24 Gastvereine an der  Fahnenweihe auf dem Hof Kohnhorst teil. Klaus Fleige  löst am 13. Januar 1985 Anton Laaken als Vorsitzenden ab.

Im Jahre 1988 überlässt der damalige Vereinswirt Friedel Stock dem Verein ein Grundstück und schenkt ihm ein Blockhaus, aus dem das heutige Vereinsheim entsteht. Am 3.November 1991 wird der Gedenkstein neben dem Vereinsheim feierlich eingeweiht. Er ist eine Spende der Familien Klaus Schlamann sen. und Günter Auffahrt. Das Kreuz stifteten der Ehrenvorsitzende Anton Laaken und seine Frau Frieda.

1993 wird die 25-jährige Bruderschaft zwischen dem Schützenbund Natrup-Hagen und dem Schützenverein Schollbruch gefeiert. Im selben Jahr legt der Verein einen Festplatz an der Schollbrucher Straße an. Mit 160 Tonnen von Dyckerhoff gespendetem Schotter entsteht auf einem von  Eckhard Schlamann zur Verfügung gestellten Stück Acker ein befestigter Platz für zukünftige Feste.

Voller Höhepunkteist das Jubiläumsjahr 2000, in dem der Verein auf sein 125-jähriges Bestehen zurück blickt. Passend dazu  werden Heinz-Günter Steinbach, Rainer Fischer, Friedhelm Schwöppe, Wilfried Bernemann und Ersatzmann Ersatzmann Thorsten Steinbach beste Mannschaft beim  Königsschießen des Heimatschützenbundes Tecklenburger Land. Bester Schütze ist Friedhelm Schwöppe, der am 7. Mai 2000 beim Heimatschützenfest in Bevergern zum Heimatschützenkönig proklamiert wird. Am 27. Mai folgt auf dem Hof Meyer das Jubiläumskönigsschießen. Erstmals nach 75 Jahren wird wieder auf einen Holzvogel geschossen, den Rainer Fischer mit dem 357. Schuss von der Stange holt. Er regiert im Jubiläumsjahr zusammen mit seiner Frau Gertrud die Schollbrucher Schützen. Die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen finden vom 7. bis 9. Juli  statt. Ein besonderes Highlight ist der Jubiläumsball mit über 500 Gästen im Festzelt an der Schollbrucher Straße. Zum Festakt am 9. Juli treten 25 Vereine und Spielmannszüge auf dem Hof Kohnhorst an.

Auf der Hauptversammlung im Februar 2003 übergibt Klaus Fleige nach 19 Jahren Vorstandsarbeit das Amt des ersten Vorsitzenden an Wilfried Bernemann. Er übt es bis heute aus und wird im geschäftsführenden Vorstand unterstützt vom zweiten Vorsitzenden Armin Kammer, dem ersten Kassierer Dirk Wiesner und der ersten Schriftführerin Michaela Schwöppe.