Schützenverein
Hohne-Ost
e.V.



 

   

Chronik des Schützenverein Hohne - Ost

Der Schützenverein wurde 1921 gegründet und als Vereinslokal wurde die Gaststätte Saatkamp auserkoren. Begonnen wurde mit 32 Vereinsmitgliedern, der erste Vorsitzende hieß Gustav Horstkotte.

Erst 1924 wurde eine Königskette angeschafft, die sich der Verein aus Kostengründen nicht eher leisten konnte. Die Kette ging aber in den Kriegswirren verloren. Hans Hummelt stiftete 1952 eine neue Königskette, auf der bis heute alle Schützenkönige verzeichnet sind.

Man musste bis 1926 warten, bis man sich eine Fahne anschaffen konnte.

Der auf der Fahne gestickte Spruch "Eintracht und Liebe im schönen Verein erhalten im Leben den Sonnenschein". Eintracht, Liebe und Sonnenschein sind Worte auf die wir all die Jahre gebaut haben.

Der Verein wurde mit eigener Satzung bis 1936 geführt und wurde dann in den Hohner Schützenbund mit Hohne-Niedermark, Hohner Schützengilde und Hohner Kriegerverein zusammengeschlossen. Der Vorsitzende Otto Budke war Kompanieführer der Schützenkompanie Hohne - Niedermark. König in Hohne-Ost war zum Zeitpunkt des Zusammenschlusses Ernst Lindemann. Der erste König des Schützenbundes wurde Hermann Teepe. Das letzte Schützenfest vor dem zweiten Weltkrieg wurde 1939 gefeiert. Der damalige Schützenkönig Wilhelm Bossemeier hatte die Königswürde während des ganzen Krieges und danach bis zur Wiederaufnahme des Vereinslebens 1949, also genau zehn Jahre inne.

Die Schützenvereine starteten 1949 wieder einen Neubeginn des Vereinslebens. Der erste Schützenkönig hieß Otto Darr.

Selbstständig wurde der Schützenverein Hohne-Ost wieder 1952, mit einer neuen angepassten Satzung unter dem Vorsitz von Walter Hinnah. Der König war in dem Jahr Heinz Howe. Das Vereinslokal wurde Brundiek (heute Oppermann-Brundiek) dort blieb man bis 1957, dann wechselte man den Vereinswirt und der hieß Gustav Kortkamp (Lindenkrug), wo die Vereinsmitglieder auch ihren Schießstand bauten. Das erste Schützenfest wurde dort 1960 gefeiert.

Das 50. Jubiläumsjahr wurde mit einer großen Feier 1971 begangen.

Über 100 Musiker bildeten einen festlichen Rahmen und alle 32 geladenen Vereine kamen, um zu gratulieren. Am 14. August fand nun das eigentliche Schützenfest statt.

Die Königswürde hatte Ewald Sundermann in diesem Jahr, ihm zur Seite als Königin stand Anneliese Sundermann.

Am Sonntag, den 15. August war nun das eigentliche Jubiläum. Das Pfeifer, Trommler und Drumbandcorps Moers war zur Unterhaltung unser Gast. Sie veranstalteten eine Musikschau wozu sich viele Gäste eingefunden hatten. Danach begann der Festakt. 26 Nachbarvereine und zahlreiche Ehrengäste waren unserer Einladung gefolgt. Der Kreis wurde durch Herrn Oberkreisdirektor Zinke und Herrn Saatkamp vertreten. Von der Stadt waren Bürgermeister Hoffmann und Stadtdirektor Denter gekommen. Als Vertreter der Hohner Kirchengemeinde konnte Herr Pastor Lindemann und Herr Pastor Welpmann begrüßt werden.

Nach der Festansprache und den Glückwünschen der Ehrengäste und Vereinsvertreter folgte der  Umzug durch das festlich geschmückte Hohne.

Nach weiteren 25 Vereinsjahren stand 1996 das 75. Vereinsjubiläum an. Es wurde am Hohner Stadion mit 29 Gastvereinen und mit 600 Schützen gefeiert.

Das Regentenpaar hieß Werner und Thea Wiethaup. Nach dem Aufmarsch der Gäste aus dem ganzen Tecklenburger Land, vorgestellt jeweils von Hauptmann Horst Kaspari, hatte der 1. Vorsitzende, Rolf Binnemann, denn auch eine ganze Reihe von Ehrengästen zu begrüßen. Den Rednerreigen eröffnete Heinz Lindemann, Ehrenvorsitzender in Hohne - Ost. Er erinnerte an die Gründungsjahre des Vereins in den Zeiten von Not und Inflation, erzählte den Werdegang und beschrieb den Verein zum Schluss als das, was er heute ist: eine Stütze des gesellschaftlichen Lebens, festverwurzelt mit den Ortsteil Hohne.

Glückwünsche von Rat und Verwaltung überbrachte Friedrich Prigge als stellvertretender Bürgermeister. In seiner Funktion als Vorsitzender des Lengericher Stadtschützenbundes wünschte er den Hohne - Ostlern alles Gute für die nächsten 25 Jahre. Glückwünsche überbrachten auch Horst Wermeier (Präsident des Heimatschützenbundes). Dr. Heinrich Mathee von den Dyckerhoff-Zementwerken, Pfarrer Torsten Böhm und Reinhard Wiethölter als Sprecher der Hohner Vereine. Nach dem Festumzug durch Hohne mit Spielmannszüge und Musikvereine ging es zum Festplatz, wo nach der Pokalverleihung die Feierlichkeiten mit einem Festball beendet wurden.

Leider musste der Verein 2002 den Schießstand in der ehemaligen Gaststätte Lindenkrug räumen, weil die Räumlichkeiten verkauft wurden und nicht mehr vom Verein genutzt werden konnte. Man wechselte in die Gasstätte Centralhof, wo im Keller ein Luftgewehrschießstand eingerichtet wurde und das bis heute auch unser Vereinslokal ist.

Im Jahre 2004 wurde beschlossen, dass ab sofort auch Frauen Mitglieder werden dürfen. Es wurde auch sogleich eine Frauenschießmannschaft gegründet, die seit ihrem  Bestehen erfolgreich und mit großem Eifer am Schießen teilnimmt.

Die erste Königin hieß dann 2006 Sheila Binnemann mit ihren Prinzregenten Robin Voß sive Gralmann.

Im gleichen Jahr holte sich Werner Düing die Kaiserwürde unter den Lengerichern Stadtschützen, was mit einem großen Fest gefeiert wurde, wozu wir zahlreiche Vereine als Gäste begrüßen konnten.

Bis 2009 hatte Rolf Binnemann 19 Jahre den Vorsitz im Schützenverein Hohne - Ost und wurde dann von Friedhelm Jasper abgelöst. Rolf Binnemann ist seit dem Wechsel, Ehrenvorsitzender des Schützenverein Hohne - Ost.

Die Königswürde im Jahr 2011-2012 hatte Kordula Utsch, ihr zur Seite stand als Prinzregent Friedhelm Jasper.

Im Jahre 2012-2013 führt Jürgen Wellenbrock als König den Verein durch das Regentschaftsjahr.

Friedhelm Jasper
1. Vorsitzender
Hohne-Ost