Bürgerschützen- und
Heimatverein Dörenthe
von 1627 e.V.



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IVZ vom 20.03.2017 von Reinhard Bamming

Zufriedenheit trotz steigenden Kostendrucks

Erste Beitragserhöhung seit langem

Vorstand und Majestäten: Der amtierende Kaiser Anton Feldmann (schwarze Jacke) wird hier umrahmt vom amtierenden König Werner Lürwer (r.) und dem Vorsitzenden Matthias Beermann (l.) sowie dem restlichen Vorstand des Bürgerschützen-und Heimatvereins Dörenthe. Foto: Reinhard Bamming

Das eröffnende „Horrido“ des Vorsitzenden Matthias Beermann wurde noch recht zurückhaltend beantwortet, und auch bei der Teilnehmerzahl war man zwar zufrieden, aber sah noch „Luft nach oben“. Doch in den folgenden anderthalb Stunden gaben die Mitglieder des Heimat- und Schützenvereins Dörenthe bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitagabend ein Bild der Geschlossenheit und Zufriedenheit ab.

Die normalen Regularien wurden souverän abgearbeitet. Besonders stolz ist man in Dörenthe, dass trotz der üblichen Abgänge etwa in den Ehrenbereich durch ständige Neuzugänge die Zahl der Mitglieder mit 362 konstant gehalten werden konnte. Auch die Berichte der Vorstandsmitglieder zeugten von engagierter Vereinsarbeit.

Die Kasse war gut geführt, der Vorstand wurde entlastet. Es wurde aber auch deutlich, dass der Haushalt „auf Kante“ genäht war. „Das ist auch in Ordnung, denn wir sind kein Sparverein“, befand der Vorsitzende. Trotzdem macht der zunehmende Kostendruck dem Vorstand Sorgen. Da es seit Einführung des Euro noch keine Beitragserhöhung gegeben hatte, sah man die Berechtigung für den Antrag gekommen, den Beitrag ab 2018 von 20 auf 30 Euro pro Jahr zu erhöhen. Nach kurzer Diskussion wurde der Vorschlag fast einstimmig angenommen.

Die Schießriege gab einen Erfolgsbericht, lud aber auch neue Interessenten zum Mitmachen ein. Das Aufstellen des Maibaums soll beibehalten, jedoch in der Organisation heruntergefahren werden. Beermann bedauerte dabei etwas den Trend zur Dezentralisierung, wenn viele Straßenzüge ihren eigenen Maibaum aufstellen.

Besonders gelobt wurde das Projekt „Ruhebänke“, das noch weiter ausgebaut werden soll, auch weil es gleichzeitig durch Markierungsschilder wichtige Anlaufpunkte der Notversorgung liefert. Überlegt wird zudem, ob es sich günstig auswirkt, die Amtszeit des Kaisers von fünf auf drei Jahre zu reduzieren. Und auch die Beitragsbehandlung der Ehrenmitglieder wurde andiskutiert.

Für 2017 steht das Jubiläumsschützenfest zum 90- jährigen Bestehen klar im Mittelpunkt. Vom 24. bis zum 27. Mai wird an der Fürstenberger Straße gefeiert. Als besonderer Höhepunkt ist der Heimatabend am Freitag mit Bühnenprogramm, einer großen Verlosung und einer anschließenden After-Show-Party geplant. Vorverkaufskarten sind zum Preis von fünf Euro ab sofort erhältlich.

Oktoberfest, Schützenfeste in der Nachbarschaft, Boßelnachmittag, Seniorennachmittag und Fahrt nach Wangerooge – der Terminplan des Heimat- und Schützenvereins Dörenthe ist gut gefüllt und ruft zur Beteiligung auf, besonders auch zur Kranzniederlegung am Volkstrauertag.