IVZ vom 12.06.2018 von Heinrich Weßling

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Großer Zapfenstreich
zum Ende des Heimatschützenfestes

„Danke, Schützenbrüder und Vereine“

 

großer Zapfenstreich

 

Weit mehr als 1000 Zuschauer verfolgten am Montagabend den Großen Zapfenstreich beim Heimatschützenfest im Bürgerpark in Hörstel. Foto: Heinrich Weßling

 

Was für ein Finale. Am Montagabend war großer Aufmarsch im Bürgerpark der Stadt Hörstel. Sieben Schützenvereine, 450 Schützenbrüder, ein Spielmannszug und ein Blasorchester und weit mehr als 1000 Zuschauer verfolgten das Spektakel an diesem lauen Sommerabend – und später auch den Großen Zapfenstreich.

Gegen 20 Uhr begann das Programm mit dem Komiker Alfons Abeln aus Garrel, der als Schützenbruder verkleidet das Schützenwesen auf die Schippe nahm. „Lernen Sie Schießen und treffen Sie neue Freunde“, war sein Thema. Damit traf er bei den Anwesenden voll ins Schwarze. Und er erzählte den Schützenbrüdern einen uralten Schützenwitz: „Schützensport ist Kampfsport. Zuerst kämpfst du mit der Ehefrau, dass du zu Hause wegkommst. Dann kämpfst du an der Theke um die besten Plätze beim Freibier und nach drei Tagen kämpfst du mir dir selbst, damit du, was du dir schwer reingearbeitet hast, auch bei dir behältst.“

Klasse war der Auftritt der Burggarde aus Bevergern: Kostümiert in der Arbeitskleidung des Bergmanns tanzten die Mädchen zum Thema „Schicht im Schacht“ auf der Bühne. Die drei Geschwister Dust aus Lingen erfreuten die Besucher mit ihren lustigen Witzen und musikalischen Sketchen.

Als später die Dunkelheit einbrach, war reger Betrieb auf der Festwiese. Der Spielmannszug Bevergern und das Blasorchester Hörstel positionierten sich. Sie wurden eingerahmt von den Kameraden der Feuerwehr mit ihren Fackeln in der Hand. Hier bezogen sie einen Platz vor der Tribüne – für den Großen Zapfenstreich.

Quelle: ivz-aktuell.tv

Großer Zapfenstreich

zum Ende des Heimatschützenfestes

 

Es marschierten die fünf Hörsteler Schützenvereine und der Sieger des Schießens, der Verein Vortlage-Niederlengerich, mit dem neuen Heimatschützenkönig Martin Telljohann auf. Oberst Friedrich Kaßling gab den Befehl: „Stillgestanden mit Meldung an den Präsidenten Friedrich Prigge. 450 Schützenbrüder und -schwestern angetreten zur Serenade.“

Weit mehr als 1000 Zuschauer verfolgten am Montagabend den großen Zapfenstreich beim Heimatschützenfest im Bürgerpark in Hörstel. Zuvor gab es noch ein unterhaltsames Programm im Festzelt-

Dirigent Florian Graw hatte alles bestens in Griff. Rund 30 Minuten dauerte der Zapfenstreich. Und zum Finale gab es wieder Preußens Gloria. Es folgte der Soloauftritt an der Trompete von Petra Grove aus Steinbeck, die im Blasorchester Hörstel mitspielt. Mucksmäuschenstill war es da im weiten Rund im Bürgerpark. Da bekam so mancher Schützenbruder Gänsehaut.

Präsident Friedrich Prigge war ganz begeistert. „Hier in Hörstel bleibt es auch für mich ein unvergessenes und einmaliges Erlebnis. Tolle Kulisse, viele, viele Gäste, Schützenbrüder und ein ganz toller Gastgeber. Das wird in die Geschichte der Hörsteler Schützengemeinschaft eingehen.“

Und Hörstels Bürgermeister David Ostholthoff war voll des Lobes. „Besser hätte es nicht laufen können. Alle Vereine aus Hörstel haben sich sehr stark engagiert und eingebracht, damit sich Hörstel als netter Gastgeber präsentieren kann. Danke Schützenbrüder und Vereine“, sagte Ostholthoff.